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Futaleufú und Puerto Natales gehören zu den 100 nachhaltigsten Reisezielen der Welt.

Futaleufú und Puerto Natales gehören zu den 100 nachhaltigsten Reisezielen der Welt.

Von: Chile Travel - 22 Oktober, 2020

Futaleufú und Puerto Natales gehören zu den nachhaltigsten Reisezielen dank der Anerkennung im Wettbewerb Sustainable 100 Top, der von der NGO Green Destinations organisiert wird und darauf abzielt, aufstrebende oder bereits konsolidierte Reiseziele sichtbar zu machen, die gute Nachhaltigkeitspraktiken einhalten.

In der sechsten Ausgabe der Veranstaltung „Global Destinations Days 2020“ betonte der Wettbewerb die Weiterentwicklung der 30 grundlegenden Kriterien des vom GSC anerkannten universellen Standards für grüne Reiseziele sowie die Tatsache, dass die von den Reisezielen angebotenen Erfahrungen verantwortungsvoll und attraktiv für die Besucher sein müssen und gleichzeitig als Inspiration für andere Reiseziele und Reiseveranstalter dienen.

Auf diese Weise werden Futaleúfu und Puerto Natales, dank der Arbeit der lokalen Tourismusbehörden zusammen mit der Gemeinde, als grüne Reiseziele zu den 100 nachhaltigsten Orten der Welt hinzugefügt.

Futaleufú liegt im nördlichen Teil des chilenischen Patagoniens. Es gilt als eines der drei besten Reiseziele der Welt für die Ausübung des Kajak- und Rafting-Sports und ist zum ersten Mal unter den 100 besten grünen Reisezielen der Welt und die Nummer eins auf nationaler Ebene.

Zu den Taten, die dieses Reiseziel mit nur 2.600 Einwohnern hervorhoben, gehört das Engagement der Familien mit der Trennung von Hausmüll, sowie die Erhaltung des Futaleufu-Flussbeckens und die Pflege von Wassertierarten, nachdem es vom Staatssekretär für nationalen Tourismus zur Zone von touristischem Interesse (ZOIT) erklärt wurde.

Im Fall von Puerto Natales, der Stadt, die den Torres del Paine Nationalpark beherbergt, ist dies die zweite Anerkennung, da es 2019 den dritten Platz als nachhaltigstes Reiseziel Amerikas nach Galapagos in Ecuador und Thomson-Okanagan in Kanada erhielt.

In diesem Zusammenhang setzen Futaleufú und Puerto Natales entschieden auf Nachhaltigkeit und schließen sich grünen Reisezielen wie Chiloé an, welche bereits ihren Platz gefunden haben und deren nachhaltige Entwicklung im Tourismus das Kultur- und Naturerbe und die Beteiligung der Gemeinschaft aktiv miteinbezieht. Das Kap Hoorn seinerseits zeichnete sich durch den Schutz seiner winzigen Flechten-Wälder und die Entwicklung von Ökotourismusprogrammen aus, die den ökologischen Wert und die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde fördern. Schließlich wurde das Huilo Huilo-Nationalreservat dafür ausgezeichnet, dass es in Chile während der letzten 15 Jahre den nachhaltigen Tourismus hervorgebracht hat.

Die Sorge um die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus ist in unserem Land nicht neu, da 22% des chilenischen Territoriums Teil des nationalen Systems staatlicher Naturschutzgebiete sind. Daher hat der Nationale Tourismusdienst (Sernatur), der für die Förderung der Tourismusindustrie auf nationaler Ebene zuständig ist, Tourismusbetriebe gefördert, die die Auswirkungen auf die Umwelt minimieren, das kulturelle Erbe respektieren und die lokale Wirtschaft stärken. Und um zu garantieren, dass die Erlebnisse mit der Umwelt- und Kulturerbepflege der Reiseziele übereinstimmen, vergeben die Behörden „Nachhaltigkeitssiegel“ an die Unternehmen, die dieses Engagement übernehmen. Bis heute wurden 167 Briefmarken an verschiedene Unternehmen der Tourismusbranche im ganzen Land vergeben.

Mit der Anerkennung von Futaleufú und Puerto Natales gelingt es Chile, sich neben Brasilien, Ecuador und Peru als einzige südamerikanische Vertreter in dem von Green Destinations organisierten Wettbewerb zu positionieren.

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