Das Haus von Pablo Neruda in Isla Negra ist für alle, die den Nachlass des 1973 verstorbenen und mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichneten Dichter bewundern, zu einem Anziehungspunkt geworden.
Neruda tauchte 1939 zum ersten Mal in diesem kleinen Fischerdorf auf und verliebte sich in die Landschaft sowie in die kleine Steinhütte, die damals auf dem Grundstück stand. Von da an wurde es zu seinem bevorzugten Aufenthaltsort, wobei der immense Pazifik die Konzentrationsfähigkeit auf ideale Weise stimulierte, so dass das Haus an Umfang und Bauweise zunahm. Heute können Sie es besichtigen und durch ein wahres Sammelsurium an Gegenständen schlendern, die das Genie des Schriftstellers und seine Sammelleidenschaft widerspiegeln. Im Haus gibt es mehr als 3500 aus verschiedenen Teilen der Erde stammende Objekte: Masken, ein dutzend durchsichtiger Flaschen, große Vasen aus Buntglas, Photographien von Whitmann und Rimbaud verbinden sich mit einer Sammlung von Galeonsfiguren, den Lieblingen Nerudas.
Sie dürfen nicht versäumen, das Schlafzimmer des Dichters kennen zu lernen, von dem man einen beeindrucktenden Blick auf das Meer hat. Im Zimmer befindet sich der Frack den Neruda trug, als er von der schwedischen Akademie ausgezeichnet wurde. Auch im Garten befinden sich Sehenswürdigkeiten, wie etwa eine Dampfmaschine, ein Boot, ein Springbrunnen, sowie das Grab von Neruda und Matilde Urrutia. Dennoch spührt man dass der Geist Pablos weiter am Leben ist.
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