Sommer am Meer, das ganze Jahr
Iquique ist eine Stadt, welche das Leben zu genießen weiss. Du wirst nicht verwundert sein, wenn entlang des Strandes, gegenüber von den hohen weißen Gebäuden, ein Sportkabriolett auf der Uferpromenade vorbeifährt.
Die Freihandelszone, die seit 1975 existiert, wandelte diese Stadt in ein Zentrum für Handelsgewerbe, hauptsächlich mit den Ländern des Mercosurs (Gemeinsamer Markt Südamerikas) und des Asien-Pazifiks, um. Diese ist für große Unternehmen, aber für den abenteuerlichen Touristen gibt es das Mall Zofri („Zona Franca"). Dort kann man von elektronischen Produkten, guten Parfüms und Spirituosen, bis hin zu merkwürdigen leuchtenden Gegenständen, von welchen niemand eine Ahnung hat wofür sie dienen sollen, erhalten. Auch Fahrzeuge aller Art sind erhältlich.
Wenn Du nicht derjenige bist, der shopping in einer Tour einschließt, kannst Du den Tag am Meer verbringen. Die Jahresmitteltemperatur ist 18°C und Du wirst an einem Platz, benannt „die Halbinsel", in der Mitte zwischen den Stränden „Cavancha" und „Brava", sehr gute Gaststätten finden, bei denen man den authentischen „Mango Sour" vorbereitet. Diese tropische Frucht von sahnigem Geschmack ist einer der Schätze der Gegend.
In den Oasen von Pica und Matilla, südöstlich von Iquique, befinden sich die Plantagen dieser Frucht sowie deren von Guayaven, Orangen, Grapefruits und Zitronen.
Der Bezirk von Mamiña ist auch einer der am meisten empfohlenen, um das Vorgebirge kennenzulernen. Es beinhaltet Thermalquellen und Orte von archäologischem Wert.
In Richtung der einsamen „Salpeterbüros" der Pampa, wie das von Humberstone, wird die bergmännische Vergangenheit der Gegend, mit ihren Opfern und Freuden, erzählt. Auch Pisagua, ein Salpeterhafen, der noch Gebäude der goldene Zeit von der Ausbeutung dieses Minerals bewahrt, ist interessant.
Fairerweise zur Geschichte, hat Iquique auch ihre Altstadt, welche von hohem architektonischem Wert ist, gerettet und Museen restauriert. Zweifellos ist es eine Stadt für einen Abstecher, den Du gesucht hast.
HerausragendeReiseziele von Iquique
Tour, die Du nehmen kannst
Touristische Leistungen
Anfahrtsbeschreibung
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| MIT DEM FLUGZEUG |
Aus Santiago gibt es täglich Flüge zum Flughafen Diego Aracena (2 Stunden 30 Minuten). Es gibt auch Flügen aus Arica (45 min). |
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| MIT DEM BUS |
Von Santiago (26 Stunden). Aus Santiago fahren die Busse aus folgenden Stationen ab: • Endbusstation Los Héroes: Tucapel Jiménez Ecke Alameda, in der Nähe von der U-Bahnstation Los Héroes. Telefonnr.: (56-2) 4200099 • Endbusstation San Borja (ehemaliges Terminal Norte): San Borja Ecke Alameda, in der Nähe von dem Bahnhof Estación Central. Telefonnr.: (56-2) 7760645 Aus Arica im Norden fahren auch Busen ab, welche in ca. 4 Stunden die 307 km Entfernung zwischen den beiden Städte fahren. |
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| MIT DEM AUTO |
Aus Santiago auf die Autobahn Ruta 5 Norte und durch die Atacamawüste (1.790 km). Aus Antofagasta auf die Route 1 (431 km). Diese Landstraße führt an der Küstenklippe entlang, welche ein Teil der Gebirgsstrecke der Cordillera an der Küste entspricht, Höhen von mehr als 1.700 m erreicht und deren Berghänge geradezu zu dem Strand hin absinken. Es ist wirklich sehenswürdig. |
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Zu empfehlende Tätigkeiten
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Tipps
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| Oasen von Pica und Matilla |
Feier von La Tirana |
Chumbeques |
| Eine besondere Geschichte vereint diese zwei Dörfer. Sie konkurrieren und imitieren sich einander. Eines von diesen Dörfern hat in seiner Kirche einen Altaraufsatz des „Letzten Abendmahls", mit Puppen der Größe eines Kindes aufgestellt. Das andere Dorf hat es auch so gemacht. Wenn eines „Alfajores" (Gebäck) mit Fruchtmarmelade erzeugt, macht das andere das gleiche und niemand wird das Kochrezept weitergeben. Sie besitzen auch natürliche Schwimmbäder, welchemit Grundwasser gefüllt sind. |
Der Grund, warum Iquique zwischen den 12. und 18 Juli überfüllt ist, ist die Feier von „La Tirana", eine der wichtigsten religiösen Feiern von Chile. Diese Feier hat einen großen Zulauf und sammelt im gleichnamigen Dorf, während fast einer Woche, Dutzende von Kongregationen, welche mit ihren bunten Kostümen die „Jungfrau der Carmen" tanzen. Der wichtigste Tag der Zeremonie ist der 16 Juli. |
Genauso wie der Hügel „Dragón", ist eine der typischsten Sachen dieser Stadt die „Chumbeques". Es handelt sich dabei um eine Art von „Alfajor" (ein Gebäck), dessen Kochrezept von peruanischen Einwanderinnen mitgebracht wurde und ein chinesischer Einwanderer der Stadt hat es patentieren lassen. Obgleich es schon möglich ist, es in einigen Supermärkten im Rest des Landes zu finden, musst Du es auf jeden Fall während eines Aufenthalts in Iquique probieren. Obwohl seine Füllung in dem ursprünglichen Kochrezept nur auf Honig hinweist, gibt es auch Chumbeques mit Schokolade, Mango, Guayave und Papaya. |
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