Mit 4300 km Küste ist Chile das Paradies für Wassersportarten, vor allem für Surfer. Im Norden sind die Wellen kurz, turbulent und mit einem felsigen Grund. Im mittleren Süden sind sie spitz, langgezogen, perfekt und kräftig. Sie verteilen sich an einsamen und unentdeckten Stränden, Küstenstädten, Surferdörfern und der mythischen Osterinsel.
Im Norden kann man in Arica, die international bekannte Welle El Gringo genießen.
Iquique empfängt die Surfer mit angenehmer temperierten Gewässern und Wellen, welche über einem in geringer Tiefe liegenden Riff brechen. Der an der Strandpromenade dieser Stadt gelegene Strand Cavancha ist der Bekannteste, wo man zudem Windsurfen, Segeln und Wasserski fahren kann.
Ein weiterer „Unverpassbarer" des Nordens ist die Welle La Cúpula (die Kuppel). Es ist eine Linkswelle mit felsigem Grund, zwei Kilometer südlich der Stadt Antofagasta. anzutreffen. Sie ereignet sich an einem von den Massen abgelegenen Ort, gegenüber der imposanten Atacamawüste und der wilden Landschaft.
Laut den Experten findet man die längste und rohrförmigste Welle Chiles 200 Meter nördlich der Ortschaft Matanzas, in der Zentral-Zone in der Nähe Santiagos. Es ist eine Linkswelle, die über Sand bricht, ihr Beginn ist schwierig und risikoreich, aber der Spaß ist garantiert. In der Ortschaft gibt es Unterkünfte.
260 km von Santiago entfernt, befindet sich Pichilemu , das Surf-Mekka und Austragungsort der Surf-Weltmeisterschaft. Kitesurfen ist ebenfalls erlaubt. In der näheren Umgebung gelangt zur Punta de Lobos, der bekanntesten Welle Chiles, linkslaufend erstreckt sie sich über fast einen Kilometer und erreicht eine Höhe von fünf Metern und mehr. Daneben gibt es Puertecillo, sie ist die Konstanteste und liegt windgeschützt, sowie Topocalma für Experten.
Weiter im Süden im Gebiet des Biobío befindet sich neben einem Komplex schöner Häuser, der nicht sehr touristische Strand Buchupureo, welcher eine perfekte Linkswelle vorweisen kann, die über einer Sandbank bricht.
Die Hunderte über Chile verteilt, zwischen majestätischen Bergen und grünen Wäldern gelegenen Seen, sind ebenfalls ideal für Wassersportarten geeignet. Im Süden stellen die Seen Villarrica, Panguipulli, Ranco, Caburgua und der Llanquihue die Beliebtesten dar.
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